Faszien und ihre Funktion

Jedem, der schon mal ein rohes Stück Fleisch in der Hand hatte, ist sicherlich die enge Verbindung zwischen rotem Muskelfleisch und den „weißen, sehnigen Häuten“ aufgefallen. Die feste Verknüpfung beider Strukturen verleiht dem Muskel Halt bei Anspannung, was für eine effiziente und optimale Kraftübertragung ohne Verlust der Energie in umliegendem Gewebe sorgt. Zudem dient es den Fasern bei starker Belastung als Schutz, indem die Faszie als elastischer Stoßdämpfer fungiert und zu starke äußerliche Krafteinwirkung abfedert.
faszientherapie-bewegungsarmut

Faszien und ihre Funktion

Jedem der schon mal ein rohes Stück Fleisch in der Hand hatte, ist sicherlich die enge Verbindung zwischen rotem Muskelfleisch und den „weißen sehnigen Häuten“ aufgefallen. Die feste Verknüpfung beider Strukturen verleiht dem Muskel Halt bei Anspannung, was für eine effiziente und optimale Kraftübertragung ohne Verlust der Energie in umliegendem Gewebe sorgt. Zudem dient es den Fasern bei starker Belastung als Schutz, indem die Faszie als elastischer Stoßdämpfer fungiert und zu starke äußerliche Krafteinwirkung abfedert.
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Faszien als Sinnesorgan

Durch die hohe Dichte an Messfühlern im Fasziengewebe bildet dies nach der Haut das größte Sinnesorgan unseres Körpers. Es ist in der Lage kleinste Veränderungen von Spannung, Druck, Schmerz und Temperatur zu registrieren und diese gewonnenen Informationen an unser Gehirn weiterzuleiten. Die ständigen Meldungen der im Bindegewebe vorhandenen Rezeptoren verhelfen uns zu guter Körperwahrnehmung und somit zu einer Orientierung im Raum ohne notwendige Augenkontrolle. Der Mensch ist dementsprechend in der Lage, die Stellung aller Körperteile im Verhältnis zu seiner Umgebung bestmöglich wahrzunehmen und gegebenenfalls zu verändern sowie anzupassen.

Faszien als Sinnesorgan

Durch die hohe Dichte an Messfühlern im Fasziengewebe bildet dies nach der Haut das größte Sinnesorgan unseres Körpers. Es ist in der Lage kleinste Veränderungen von Spannung, Druck, Schmerz und Temperatur zu registrieren und diese gewonnenen Informationen an unser Gehirn weiterzuleiten. Die ständigen Meldungen der im Bindegewebe vorhandenen Rezeptoren verhelfen uns zu guter Körperwahrnehmung und somit zu einer Orientierung im Raum ohne notwendige Augenkontrolle. Der Mensch ist dementsprechend in der Lage, die Stellung aller Körperteile im Verhältnis zu seiner Umgebung bestmöglich wahrzunehmen und gegebenenfalls zu verändern sowie anzupassen.

Faszien als Bestandteil des Immunsystems

Faszien und Funktionen können mit Hilfe der darin befindlichen Immunzellen Schadstoffe resorbieren und diese über ihre fasziale Verbindung zum lymphatischen System entfernen. Durch diese Funktion übernehmen sie eine wichtige Rolle in der Immunabwehr. Bei Bewegung agiert das Fasziengewebe als eine Art Schwamm, welchen man auspresst und der sich bei eintretender Entlastung wieder vollsaugt. Somit ist es in der Lage sowohl Nährstoffe an den Ort des Bedarfs zu leiten, wie auch Abfallstoffe aus dem Gewebe herauszufiltern und diese abzutransportieren. Fehlt nun dieser entscheidende Faktor des Wiederauffüllens mit Flüssigkeit, kommt es zu einer Eindickung des Gewebes und daraus resultierend ein Stau von „Abfallstoffen“.